Häusliche Gewalt ist keine private Angelegenheit! | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Mit dem Projekt „Rote Bank“ wurde in Elzach ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Im Rahmen eines Pressetermins informierten Vertreterinnen und Vertreter aus Polizei, Kommune, Gewerbeverein und Beratungsarbeit über die Bedeutung der Initiative und deren lokale Umsetzung.

Häusliche Gewalt ist keine private Angelegenheit!

Die „Rote Bank“ steht international als Symbol gegen Gewalt an Frauen und soll Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, sowie die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Bürgermeister Roland Tibi betonte die Verantwortung der Kommune, solche wichtigen gesellschaftlichen Themen sichtbar zu machen: „Die rote Bank ist nicht nur ein Mahnmal, sondern auch ein Aufruf zum Hinschauen und Handeln.“ Der Glaube, dass in Elzach keine häusliche Gewalt stattfindet ist falsch! Auch im ländlichen Raum erfahren überwiegend Frauen häusliche Gewalt!

Lisa Schneider, Postenstellenleiter vom Poizeiposten Elzach, unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen: „Gewaltprävention und Opferschutz funktionieren nur gemeinsam. Es ist wichtig, dass Betroffene wissen, dass sie nicht allein sind und Unterstützung finden.“

Auch Michael Meier vom Gewerbeverein hob die Rolle der lokalen Gemeinschaft hervor: „Als Gewerbetreibende möchten wir unseren Beitrag leisten, um Aufmerksamkeit zu schaffen und Solidarität zu zeigen.“

Frau Bruder, Ansprechpartnerin (FRIDA) für betroffene Frauen, wies auf bestehende Hilfsangebote hin und ermutigte Betroffene, diese in Anspruch zu nehmen: „Es gibt Wege aus der Gewalt – und es gibt Menschen, die unterstützen.“

Mit der „Roten Bank“ setzt Elzach ein klares Zeichen für mehr Aufmerksamkeit, Solidarität und Zivilcourage im Umgang mit Gewalt gegen Frauen.