Die Photovoltaikanlage verfügt über eine Leistung von 44,55 kWp und erstreckt sich über eine Fläche von rund 200 m². Unter den gegebenen regionalen Bedingungen erzeugt sie jährlich etwa 45.000 kWh Strom. Ergänzt wird das System durch eine 500 m² große Solarabsorberanlage der Firma AST, die die Sonnenenergie zur Erwärmung des Beckenwassers nutzt und so für angenehme Wassertemperaturen sorgt.
Der jährliche Stromverbrauch des Freibads liegt bei rund 130.000 kWh. Durch die neue Photovoltaikanlage können künftig etwa 35 % des Strombedarfs direkt vor Ort gedeckt werden. Da der Energiebedarf eines Freibads insbesondere tagsüber – also parallel zur Stromerzeugung – anfällt, ist von einer hohen Eigenverbrauchsquote auszugehen.
Dies wirkt sich sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich positiv aus: Bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent pro kWh ergibt sich ein jährliches Einsparpotenzial von etwa 13.000 Euro. Gleichzeitig können durch die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms rund 18 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.
In Kombination mit der Solarabsorberanlage, die den Energiebedarf für die Wassererwärmung komplett mir der Energie der Sonne deckt, trägt das Gesamtsystem maßgeblich zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Freibadbetrieb bei. Badegäste profitieren dabei nicht nur von angenehmen Wassertemperaturen, sondern auch von einem umweltbewussten Angebot.
Ein besonderer Dank gilt der IG Bad, deren großzügige Geldspende dieses Projekt ermöglicht hat und die darüber hinaus auch beim Umbau tatkräftig mitgewirkt hat.